Bali- die Insel der Götter

 

Bali ist eine der Kleinen Sundainseln im pazifischen Ozean. Seit 1949 gehört sie zu Indonesien. Die Insel ist rund 5500 Quadratkilometer groß und hat knapp 4 Millionen Einwohner. Bali ist genau wie die anderen Sundainseln vulkanischen Ursprungs, weil genau an dieser Stelle die Eurasische und die Australische Erdplatte aufeinander treffen. Durch die Kollision der Platten entstehen Risse und Spalten in der Erdkruste und das führt zur Bildung von immer neuen Vulkanen. Der größte Berg Balis, der mehr als dreitausend Meter hohe Gunung Agung ist so ein Vulkan. Er ist noch aktiv und 1963 zum letzten Mal ausgebrochen. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter. Das Klima auf der Insel ist tropisch, die Durchschnittstemperatur liegt bei 25-34 Grad Celsius. Im November bis März gibt es durch den Monsun verhältnismäßig viele Niederschläge, in der Trockenzeit von Mai bis Oktober regnet es fast nie. Die Natur Balis ist vor allem deshalb so interessant, weil hier auf engen Raum sechs verschiedene Klimazonen existieren. Um sie alle zu erleben, sind Rundreisen besonders empfehlenswert.